Forschungsbereich C


Langlebigkeit

Bei Beschädigung reagieren Pflanzen und andere Lebewesen mit Heilungs- und Reparaturmechanismen. Auf diese Weise können sie ein komplettes Systemversagen, also den Tod des Organismus, abwenden. Forschende in livMatS wollen solche Fähigkeiten zur Selbstreparatur auch auf unbelebte Strukturen übertragen.
Dafür verfolgen sie mehrere Ansätze: den Einbau von Trainings- und Stabilisierungsmechanismen, die durch lokale Belastungen aktiviert werden, Häutungs- oder Selbstversiegelungsmechanismen sowie einen modularen Aufbau, der den Ausfall einzelner Systemkomponenten ausgleichen kann.

Eine Kombination dieser Selbstschutz-, Selbstreparatur- und Fehlertoleranzfunktionen über verschiedene Größenskalen hinweg wird die Langlebigkeit, Stabilität und Widerstandsfähigkeit der neu entwickelten Materialsysteme erhöhen. So wird ihre Funktionalität bis zum Ende ihrer definierten Lebensdauer sichergestellt. Eine zentrale Herausforderung dabei ist, aus den unterschiedlichen Optionen die effizientesten technischen Ansätze auszuwählen.


Koordinatoren Forschungsbereich C
Prof. Dr. Chris Eberl, Prof. Dr. Jürgen Rühe


Projekte in Forschungsbereich C

Kurzprojekte 2020